Christoph Hess 2024, Aufnahme: Regine Bechtold
Im Frühjahr wollten wir uns noch einmal bei Karl treffen – im El Quinto Vino. Bei Surekha im Riwwelmaddes. Oder auch bei Sakis im Eberstädter Haus der Vereine.
Christoph Hess 2024, Aufnahme: Regine Bechtold
Im Frühjahr wollten wir uns noch einmal bei Karl treffen – im El Quinto Vino. Bei Surekha im Riwwelmaddes. Oder auch bei Sakis im Eberstädter Haus der Vereine.
Schnell vergehen die Tage. Leicht verliert man sich aus den Augen. Und auf einmal ist der andere weg.
Axel Thieme 2012, Aufnahme: Ute Döring
Drei Wörter reichen, wenn man sagen möchte, dass ein Mensch nicht mehr lebt. Wieviele braucht man, wenn man von ihm erzählen und ihm dabei gerecht werden möchte?
Ist es nicht schön, wenn sanfter Regen seinen Klang über den Wald breitet? Ihn neuer grünen lässt?
Kaum war am Morgenhimmel Saturn verblasst, erwachten kleine Skulpturen im Garten. Nicht geerntetes Gemüse vom vergangenen Jahr, gefroren noch. Mal eher plump, meist grazil. Und immer auf eigene Art schön.
Ein Besuch auf der Insel Hombroich lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Bei jedem Wetter.
So sieht Rot in Berlin aus. Im Januar. Fassade des GSW-Hochhauses, zufällig entdeckt beim Laufen durch die Rudi-Dutschke-Straße und mit dem Smartphone eingefangen.
Oft ist der Weg nicht sofort zu erkennen, den wir gehen werden. Das muss nicht spannend sein, kann es aber. Ich wünsche allen ein Schönes Neues Jahr – Mut, Kraft und Ideen für 2017!
Es gibt Tage, die sind Geschenke. Das Licht der Dezembersonne, die Farben des Mooses oder der Farne, welche der Reif auch gegen Mittag noch bedeckt, die langen Schatten der Bäume: Da taugt selbst das Smartphone zum Fotografieren.

Madeira 1997
Fotos können Augenblicke fangen: Auf Papier konserviert tragen wir sie nach Hause, hängen sie an Wände oder packen sie in Kartons. Digital verstecken wir sie auf Festplatten. Oder auf Facebook.
Die gesammelten Augenblicke bewahren Ausschnitte aus Raum und Zeit – kleine, in Rechtecke gefasste Zitate.
Zuweilen öffnet ein halb verblichener Abzug ein kleines Fenster in die Vergangenheit. Oder in eine ferne Welt. Er wirkt dann ähnlich dem Fernrohr, mit welchem der Sehnsüchtige ins All schaut.
Manch ein Zitat bewegt oder fesselt uns. Und mit etwas Glück erzählt es uns die Geschichte, die wir ihm schenken.