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	<title>Puttnies &#8211; Armin Briatta</title>
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		<title>Palmyra – ein sehenswerter Film von Hans Puttnies</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Armin Briatta]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 May 2017 15:25:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Film]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Sonntag vor einer Woche durfte ich in Kronberg den Film Palmyra sehen. Nicht nur, dass ich mich freute, den Regisseur – meinen ehemaligen Dozenten Hans Puttnies – persönlich zu treffen. Auch sein Film hat mir sehr gut gefallen: Puttnies ist es gelungen, einen Film über die syrische Stadt zu drehen, der jenseits aller Klischees [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag vor einer Woche durfte ich in Kronberg den Film <cite>Palmyra</cite> sehen.</p>
<p>Nicht nur, dass ich mich freute, den Regisseur – meinen ehemaligen Dozenten Hans Puttnies – persönlich zu treffen. Auch sein Film hat mir sehr gut gefallen:</p>
<p><span id="more-611"></span></p>
<p>Puttnies ist es gelungen, einen Film über die syrische Stadt zu drehen, der jenseits aller Klischees funktioniert. 2008 hatte er in Palmyra (<bdo dir="ltr"><bdi class="arabic spanAr" dir="rtl" lang="ar"></bdi></bdo>Tadmur – <bdo dir="ltr"><bdi class="arabic spanAr" dir="rtl" lang="ar">تدمر</bdi></bdo>) gefilmt, ohne zu ahnen, dass schon einige Jahre später viele Bauwerke der alten Ruinenstadt von Kämpfern des Daesh zerstört sein sollten.<i> </i></p>
<p>Zwei Wochen lang hatte er damals aufgenommen, was ihn menschlich berührte oder interessierte. Dabei hatte er die Stadt nicht nur als antikes Weltkulturerbe voller bestaunenswerter Ruinen verstanden, sondern sie auch als lebendige Stadt in der nahen Vergangenheit und im Jetzt gesehen.</p>
<p>Der 2016 entstandene Film reichert die Aufnahmen von 2008 an mit Originalvideos der Islamisten und der Übertragung eines Konzertes des russischen Propagandafernsehens, das die Wiedereroberung der Stadt durch das syrische Regime als Sieg feierte. Und Puttnies belegt anschaulich, wie die Ruinen während der vergangenen Jahrhunderte von Archäologen betrachtet und von Museen und Staaten benutzt wurden.</p>
<p>Was mir am Besten gefallen hat: Die Menschen, die von der Ruinenlandschaft lebten, sei es als Touristenführer oder Verkäufer von Halsketten, hat Hans Puttnies auf sehr zarte und einfühlsame Weise portraitiert. Der damals fünfzehnjährige Souvenirhändler Mohamad sticht besonders heraus: In Puttnies’ Interview mit ihm erfahren wir, wovon der Junge träumte und wie er lebte. Er wirkt offen und ehrlich.</p>
<p>Nun musste auch Mohamad – wie viele andere – aus dem von ihm geliebten Land flüchten. Glücklicherweise ist wenigstens von ihm bekannt, was aus ihm geworden ist. Dank seiner Geschicklichkeit und Sprachbegabtheit ist es ihm gelungen, sich nach Dänemark durchzuschlagen. Und ich hoffe für ihn, dass seinem Antrag auf Asyl in diesem Land statt gegeben wird.</p>
<h2>Wo kann man den Film sehen?</h2>
<p>Der eineinhalb Stunden dauernde Film läuft in Programmkinos. Aktuelle Termine – so es neue gibt – kann man auf der Website <a href="http://palmyrafilm.de/" rel="nofollow noopener">palmyrafilm.de</a> finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Grüne Augen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Armin Briatta]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2016 07:36:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grüne Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[grüne Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Puttnies]]></category>
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					<description><![CDATA[„Nachdem sie mir in der Mauerstadt dreimal über den Weg gelaufen war mit ihren großen, traurigen Augen, getraute ich mich endlich, sie um ein Treffen zu bitten. Zwölf Stunden später öffnete sie mir die Tür, etwas müde und vielleicht auch verlegen, aber strahlend.“ So beginnt die Erzählung einer kurzen Begegnung im trüben Februar 1984: Im heißen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_286" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-286" class="wp-image-286 size-large" src="https://briatta.eu/wp-content/uploads/2016/11/theraes-694x1024.jpg" alt="Portrai-Foto Theräs Reich vor grüner Wand in Berlin-Kreuzberg" width="620" height="915" srcset="https://briatta.eu/wp-content/uploads/2016/11/theraes-694x1024.jpg 694w, https://briatta.eu/wp-content/uploads/2016/11/theraes-203x300.jpg 203w, https://briatta.eu/wp-content/uploads/2016/11/theraes-768x1133.jpg 768w, https://briatta.eu/wp-content/uploads/2016/11/theraes-620x915.jpg 620w, https://briatta.eu/wp-content/uploads/2016/11/theraes.jpg 1024w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-286" class="wp-caption-text">Theräs 1984 in Kreuzberg</p></div>
<blockquote><p>„Nachdem sie mir in der Mauerstadt dreimal über den Weg gelaufen war mit ihren großen, traurigen Augen, getraute ich mich endlich, sie um ein Treffen zu bitten.</p>
<p>Zwölf Stunden später öffnete sie mir die Tür, etwas müde und vielleicht auch verlegen, aber strahlend.“</p></blockquote>
<p>So beginnt die Erzählung einer kurzen Begegnung im trüben Februar 1984:</p>
<p>Im heißen Sommer 1986 druckte ich in der Fachhochschule Darmstadt. Bleisatz. Herr Puttnies hatte mir gezeigt, worauf es beim Schreiben ankommt, Herr Herd, wie man Farben mischt und die Maschinen bedient.</p>
<p>Abends belichtete ich Dias auf Cibachrome im Badezimmer der WG.</p>
<p>So entstand Grüne Augen – die Geschichte von zwölf schönen Mädchen: Zwölf bedruckte Blätter Büttenpapier, illustriert von je einem farbigen Portrait, das Ganze eingelegt in eine Leinenkassette. Auflage: zwölf Stück.</p>
<p>Waren es Yvonnes Augen, die ich im Sinn hatte? Ich weiß es nicht mehr:</p>
<p>Manche Erinnerung ist verblasst wie die an den Kuss der Marie A. in Bert Brechts Gedicht. Die Farben der Cibachromes jedoch leuchten wie vor über 30 Jahren – und ein paar der nummerierten Kassetten sind noch zu haben.</p>
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